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title: "D3 bewirbt Domain-Tokenisierung für den koreanischen Markt mit DomainFi-Protokoll"
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date: "2026-10-12T21:54:19Z"
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  language: "ko"
  date: "2026-10-01T10:06:00Z"
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# D3 bewirbt Domain-Tokenisierung für den koreanischen Markt mit DomainFi-Protokoll

## in einfachen worten

Ein Unternehmen namens D3 will Internetadressen wie .com-Domains in digitale Vermögenswerte verwandeln, von denen man kleine Anteile kaufen, handeln oder gegen die man Geld leihen kann, mithilfe von Blockchain-Technologie. Mitgründer Michael Ho sagt, selbst KI-Programme und Roboter würden irgendwann eigene Domainnamen brauchen. Er möchte mit koreanischen Domainunternehmen und KISA, der südkoreanischen Internetbehörde, zusammenarbeiten, um diese Idee nach Korea zu bringen.

Michael Ho, Mitgründer und Chief Business Officer des Domain-Infrastrukturunternehmens D3, sagte der Maeil Business Newspaper, dass sich Domains von einfachen Internetadressen zu handelbaren, teilbaren realen Vermögenswerten (RWA) entwickeln, die auch als Kreditsicherheit dienen können. Dieser Wandel, den D3 „DomainFi“ nennt, beruhe auf der universellen Kompatibilität von Domains über Browser, Geräte und das gemeinsame globale Domain Name System (DNS) hinweg.

Die Kerninfrastruktur von D3 ist das Doma Protocol, das nach Angaben des Unternehmens kumuliert über 150 Millionen Dollar an Zahlungen abgewickelt, 20 Millionen On-Chain-Transaktionen verzeichnet und mehr als 55.000 aktive Nutzer angezogen hat. Doma verbindet herkömmliche Domains wie .com, .net und .ai mit Blockchain-Netzwerken und ermöglicht Teilhandel sowie Anwendungen im Bereich dezentraler Finanzen.

Ho argumentierte, dass trotz weltweit bereits mehr als 400 Millionen bestehender Domainnamen die Nachfrage noch deutlich wachsen könnte, da KI-Agenten und Roboter zu den rund 8 Milliarden Menschen hinzukommen, die Namen und Adressen für Online-Interaktionen benötigen. Er verglich die Domainbewertung mit Immobilien, bei denen äußerlich identische Objekte je nach Kaufabsicht unterschiedliche Werte haben können, und sagte, dieselbe Logik gelte für verschiedene Domainendungen und Nutzungsarten. Blockchain-Transparenz sei zwar zunächst bei Vermittlern unbeliebt, die von intransparenten Geschäften profitierten, werde den Markt aber letztlich erweitern, indem sie Vertrauenskosten zwischen Käufern und Verkäufern senke und mit zunehmenden Preisdaten Kreditmärkte ermögliche.

D3 bietet bereits Teileigentum an Premium-Domains an, als Beispiel nannte Ho software.ai, und hob ein koreanisches Projekt mit dem Creator „Bulgaemi“ hervor, das gochujang.com tokenisierte. Dies habe laut Ho ein dezentrales Handelsvolumen von 50 Millionen Dollar erzeugt und eine Marktkapitalisierung von rund 1 Million Dollar erreicht. D3 bewertet On-Chain-Domains anhand von 25 Jahren historischer Transaktionsdaten in Kombination mit führenden KI-Modellen.

Über Registrierungsgebühren hinaus plant D3, Kredite anzubieten, die durch Domains besichert sind. Im Programm „Frontier“ können Teilnehmer Geld in On-Chain-Tresore einzahlen, um Zinsen zu verdienen und frühzeitigen Zugang, einen sogenannten „Land Rush“-Vorrang, zu neuen TLDs wie .agent, .wallet, .crypto und .intelligence zu erhalten – Endungen, bei denen das Unternehmen durch Web3 und die KI-Ära eine steigende Nachfrage erwartet.

Ho beschrieb D3 als „DNS-first“-Unternehmen, das bestehende Registrare wie Banken oder Verwahrer behandelt, die das zugrunde liegende Eigentum halten. Er sagte, Südkoreas .kr-Domainsystem, der Registrar Gabia und die Korea Internet \& Security Agency (KISA) könnten den Tokenisierungsstandard von D3 technisch übernehmen, da das globale Domainsystem auf dem gemeinsamen EPP-Protokoll beruht. Er äußerte die Hoffnung auf Partnerschaften mit weiteren koreanischen Registraren und Institutionen.

Quelle: [Naver News](https://n.news.naver.com/mnews/article/009/0005742432?)
